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Welche zusätzliche Ausrüstung für meine DSLR bekomme ich für wenig Geld?

Die meisten DSLR-Kameras im Einsteigersegment enthalten einen Body und ein Zoom-Objektiv, das einen Brennweitenbereich von leichtem Weitwinkel bis leichtes Tele abdeckt. Meist verfügen die Bodys noch über einen integrierten Blitz, das war es dann aber auch.

Für die ersten paar Monate reicht dieses Set gut aus: Man kann sich ein wenig ausprobieren, schauen, ob einem die DSLR-Fotografie überhaupt liegt - aber nach einer Weile setzt oft eine leichte Unzufriedenheit ob der nicht wirklich großen Möglichkeiten ein. Schließlich lassen sich zwar auch mit dem Standard-Kit gute Fotos aufnehmen - aber der Gestaltungsspielraum ist doch sehr begrenzt.

Besonders wenn man sich aber noch nicht sicher ist, ob man die nächsten Jahre seines Lebens einzig und allein der Fotografie widmen möchte, ist die Anschaffung eines umfangreichen Objektivparks aus dem Oberklassesegment nicht unbedingt eine Option. Wie Sie je nach Anwendungsbereich für kleines Geld Ihre Ausrüstung sinnvoll upgraden können, lesen Sie in diesem Text.

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Immer sinnvoll: ein Fotorucksack

Eine meiner ersten Anschaffungen war ein simpler Kamerarucksack. Klingt banal, macht aber viel aus. Und gerade wenn man über die Anschaffung von zusätzlichen Objektiven oder Blitzen nachdenkt, sollte man hier nicht unbedingt das billigste und kleinste Modell nehmen.

Für den Einstieg ist eine schlichte Umhängetasche für Kamera und vielleicht ein zusätzliches Objektiv (das zugehörige Fach kann natürlich auch anderweitig verwendet werden) eine gute Sache. Bei Taschen ist es auch kein Problem, diese gebraucht z.B. über Fotoforen zu kaufen. (Mehr Informationen und Tipps zum Gebrauchtkauf von Fotoausrüstung finden Sie hier.) Gute Einsteigsmodelle zum Beispiel von Lowepro gibt es bereits um die 50¤.

Für Low-light-Situationen und Langzeitbelichtungen: Blitz & Stativ

Der integrierte Blitz in DSLRs ist, mit Verlaub, nicht wirklich zu gebrauchen. Dadurch, dass sich nur direkt blitzen lässt (d.h. der Blitz geht direkt auf das Motiv), wirkt die Ausleuchtung oft sehr harsch und unvorteilhaft - und sonderlich potent sind die eingebauten kleinen Blitze auch nicht.

Wenn Sie öfter mal eine Feier in geschlossenen Räumen oder Abendveranstaltungen fotografieren möchten, investieren Sie in einen anständigen Aufsteckblitz. Die gibt es von Yongnuo in guter Qualität bereits für ca. 60¤ (manuell einzustellen) oder von Metz für ca. 150¤ (Automatik/E-TTL). So lässt es sich mit den stärkeren Leistungen auch mal gegen die Decke blitzen, was zu einer deutlich schöneren und natürlichen Ausleuchtung führt.

Wenn Sie eher unbewegte Motive fotografieren, ist stattdessen ein Stativ die bessere Wahl: Hier fangen Sie die natürliche, ambiente Lichtstimmung ein und können die Belichtungszeit beliebig verlängern. (Handgehalten gilt die Faustregel: Die Belichtungszeit in Sekunden sollte nicht weniger als 1 geteilt durch die Brennweite des Objektivs betragen.) Ein weiterer, viel unterschätzter Vorteil eines Kamerastativs liegt in der höheren Kontrollierbarkeit - ist die Kamera auf einem Stativ befestigt, bleibt der Bildausschnitt immer gleich und kann feinstufig angepasst werden. Auch Belichtungsreihen über den Tag verteilt sind möglich.

Ich habe mir damals für knapp 100¤ ein Stativ von Velbon gekauft, bei dem schon der Neiger enthalten war. Tatsächlich benutze ich das immer noch und bin sehr zufrieden damit. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie sich nicht übernehmen (im Wortsinn - manche Stative sind extrem schwer und für z.B. Tierfotografie mit Riesenobjektiven gebaut) und dass Sie flexibel bleiben: Ein Stativkopf, bei dem man die Kamera schnell auch mal in die Hand nehmen kann, ist für den semiprofessionellen Gebrauch auf jeden Fall von Vorteil.

Themenwelt Natur & Landschaft

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Für die Naturfotografie: aufschraubbare Filter

Echte, anfassbare Filter?, möchte man fragen, es gibt doch schließlich Photoshop? Grundsätzlich ist das nicht falsch, allerdings lassen sich manche Filter schlichtweg nicht digital rekonstruieren.

Zum Beispiel ist ein Polarisationsfilter (kurz "Polfilter") für die Naturfotografie oft eine gute Idee: Diese Filter zum Aufschrauben enthalten ein drehbares Element, mit dem Sie durch die Polarisation z.B. dafür sorgen können, dass der Himmel blauer und kontrastreicher dargestellt wird oder Spiegelungen von Wasseroberflächen wie von Zauberhand verschwinden. Das führt zu klareren Bildern mit schöneren Farben und - wenn ich unterwegs Naturaufnahmen mache, ist eigentlich immer ein Polfilter montiert.

Auch eine gute Wahl ist ein ND-Filter ("Neutral Density"), zu Deutsch Graufilter: Hier fällt, plump ausgedrückt, einfach nur weniger Licht auf den Sensor, sodass sich die Belichtungszeit um 2, 3, … 10 Blenden erhöhen lässt. Das ermöglicht es, auch bei hellem Tageslicht beispielsweise fließendes Wasser mit hohen Belichtungszeiten aufzunehmen. So entsteht ein künstlerischer Fließeffekt.

Für etwas mehr Geld: den Objektivpark ausbauen

Die Fotografie ist bedauerlicherweise ein teures Hobby. Das gilt auch und besonders für Objektive; Bodys braucht man schließlich eigentlich nur einen (es sei denn, man ist Profi - dann schadet ein Backup- oder Zweitbody natürlich nicht), Objektive kann man - gefühlt zumindest - nie genug haben. Ich selbst beschränke mich auf drei (zwei Portrait-Festbrennweiten und einen Weitwinkel-Zoom für Interieur, Details, Landschaft und eigentlich alles Weitere), aber es gibt auch durchaus KollegInnen, bei denen die Zahl eher zweistellig ist.

Welches neue Objektiv für Sie das richtige ist, kann man natürlich nicht pauschal sagen. In dieser Rubrik finden Sie allerdings einige Beiträge, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können: